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NWZonline.de Nachrichten Politik

„Personalschacherei im Hause Künast“

29.04.2005

BERLIN BERLIN/STI - Nach der Debatte um eine angebliche Spende des umstrittenen PR-Beraters Moritz Hunzinger gerät Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) erneut unter Beschuss: Die FDP-Bundestagsfraktion wirft ihr „unerträgliche Personalschacherei“ vor. Hintergrund ist der Rauswurf eines anerkannten Spitzenbeamten im Verbraucherministerium. Als Begründung für die Entlassung von Prof. Hermann Schlagheck, langjähriger Leiter der Abteilung 5 (Ländlicher Raum, Sozialordnung, Pflanzliche Erzeugung u.a.), waren „unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Hauses“ genannt worden.

„Der Rauswurf dieses für die Fragen der grünen Gentechnik mitverantwortlichen Abteilungsleiters unterstreicht die ideologische Verbohrtheit der Ministerin“, sagte der FDP-Agrarexperte Hans-Michael Goldmann (Aschendorf) dieser Zeitung. Er vermutet, dass Schlagheck gehen musste, weil das ihm unterstellte Bundessortenamt eine andere Auffassung zum Gentechnikgesetz vertreten habe als die Grünen-Politikerin. Den Rauswurf des 62-jährigen Spitzenbeamten nimmt die Fraktion der Liberalen jetzt zum Anlass, mit einer Kleinen Anfrage im Bundestag den „Ungereimtheiten der Personalpolitik im Hause Künast“ (Goldmann) auf den Grund zu gehen.

Goldmann vermutet, dass die grüne Spitzenpolitikerin noch vor der Bundestagswahl möglichst viele ihrer Parteifreunde in sichere und hochbezahlte Jobs bringen will. Der Nachfolger Schlaghecks sei ein ehemaliger Vorsitzender des Umweltschutzverbandes BUND in Hessen.

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