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NWZonline.de Nachrichten Politik Namen

Jürgen Fitschen

28.08.2018

Jürgen Fitschen musste schon als Kind ackern. „Ich habe am Samstagnachmittag erst den Weg zum Fußballplatz finden können, wenn der Hof sauber gefegt war“, erinnert sich der ehemalige Co-Chef der Deutschen Bank. Doch der gebürtige Niedersachse, der am 1. September seinen 70. Geburtstag feiert, ist dankbar für die Erfahrungen in der Landwirtschaft der Eltern: „Ich habe auf sehr plastische Art und Weise gelernt, was säen und ernten bedeutet. Mit Geduld, aber der nötigen Vorarbeit.“ Dass vieles nicht über Nacht geht, bestätigt sich für Fitschen, als er später für die Deutsche Bank Kunden in Asien zu werben versucht. Manchmal dauert es Jahre, bis eine Geschäftsbeziehung angebahnt ist.

Eigentlich sollte „der Jürgen“, wie Fitschen bis heute in seinem Heimatdorf Harsefeld-Hollenbeck bei Stade schlicht genannt wird, den väterlichen Bauernhof übernehmen. „Die Regel bei uns zu Hause ist, dass der älteste Sohn immer vom Vater den Hof übernimmt. Ich war der Älteste, hatte aber kein Interesse daran. Mein jüngerer Zwillingsbruder dagegen schon. Und so haben es meine Eltern dann auch bewusst gefördert, dass ich mich auf die Schule konzentrieren konnte.

Geboren am 1. September 1948, fällt Fitschen schon früh positiv in der Schule auf. „Dem Jürgen ist immer alles zugeflogen, er musste nicht einmal großartig büffeln dafür“, schilderte Zwillingsbruder Hans-Otto einmal. Ende der 1950er Jahre ist Jürgen Fitschen der einzige Schüler aus dem Dorf, der es aufs Gymnasium in Stade schafft.

Nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann (1969-1971) studiert er in Hamburg Wirtschaftswissenschaften (1971-1975). Bei der Citibank (1975-1986) lernt Fitschen die Finanzwelt erstmals aus der Nähe kennen, 1987 wechselt er zur Deutschen Bank. Dort machte er Karriere.

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