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NWZonline.de Nachrichten Politik Namen

Katja Suding macht Schluss mit der Politik

07.09.2020

Gut ein halbes Jahr nach der Wahlschlappe der FDP in Hamburg hat die Landesvorsitzende Katja Suding überraschend ihren Rückzug aus der Politik angekündigt. „Für mich ist im nächsten Jahr Schluss“, sagte die 44-jährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende am Samstag beim Landesparteitag der Elbliberalen. „Mir war immer klar, dass ich mein Berufsleben nicht mit der Politik beenden werde.“

Vor rund zehn Jahren sei sie „ziemlich plötzlich“ aus einem „sehr schönen“ Berufsleben in die Politik gegangen, „habe mich da in die Pflicht nehmen lassen“, resümierte Suding. „Ich habe das gemacht mit allen Chancen und Risiken.“ Es seien „wunderbare, spannende und bewegende Jahre“ gewesen.

2011 hatte die PR-Beraterin die Hamburger Liberalen nach zwei Legislaturperioden außerparlamentarischer Opposition als Spitzenkandidatin zurück in die Bürgerschaft geführt. „Ich habe es gemacht, weil ich wirklich Lust auf diesen Job hatte“, sagte die zweifache Mutter. Für sie persönlich habe sich dadurch aber „eine ganze Menge verändert“.

Als die FDP 2013 aus dem Bundestag flog, sei sie Teil des Teams von Christian Lindner geworden, „das den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag organisieren sollte“. 2014 übernahm sie den Hamburger Landesvorsitz. Ein Jahr später wurde sie zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Die Bürgerschaftswahl 2015 sei auch für die Bundespartei sehr wichtig gewesen, weil die FDP in Hamburg erstmals seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag wieder in ein Landesparlament einziehen musste. „Das sollte eine Trendwende auf dem Weg zum Comeback der Bundespartei einleiten.“ Mit Suding, die sich mit frechen Slogans wie „Unser Mann in Hamburg“ in Szene setzte, holte die FDP 7,4 Prozent.

2017 wurde sie in den Bundestag gewählt. Zugleich hielt sie die Zügel im Hamburger Landesverband in der Hand.

Bei der Bürgerschaftswahl im Februar scheiterte ihre FDP aber mit 4,9 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Seither sind die Liberalen nur noch durch die Einzelabgeordnete Anna von Treuenfels-Frowein im Landesparlament vertreten, die in Blankenese ein Direktmandat erhielt.

Suding rief die Parteimitglieder zu Geschlossenheit auf. Geschlossenheit sei Voraussetzung für Wahlerfolge und den Wiedereinzug in die Bürgerschaft in fünf Jahren.

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