Dass Peter Löscher bei Siemens so fest im Sattel sitzt, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Österreicher ist als Erster an der Spitze des Technologieriesen kein „Siemensianer“, er übernahm das Ruder des deutschen Vorzeigeunternehmens 2007 in schwerer See – und er setzte einen radikalen Umbau fort, der längst nicht abgeschlossen ist. Nicht wenige Beobachter rechneten damit, dass Löscher angesichts der vielen Baustellen scheitern könnte. Doch sie haben sich getäuscht. Der 53-Jährige hat sich durchgesetzt; nicht mit lautem Poltern oder großen Auftritten. Nach außen ruhig und überlegt, aber auch hart in der Sache hat der Manager Siemens seinen Stempel aufgedrückt. Seine Laufbahn hatte ihn zuvor unter anderem für Hoechst in die USA, für Aventis nach Japan, für General Electric nach Großbritannien und schließlich zu Merck in die USA geführt.
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