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Peter Löscher, der ab Sonntag an die Siemens-Spitze tritt, ist viel rumgekommen. Mitte der 80er Jahre heuerte er bei der Unternehmensberatung Kienbaun an. Es folgte der Wechsel in die Pharmabranche. Von 1988 bis 1999 war er auf leitenden Posten beim Frankfurter Pharmakonzern Hoechst. Dort meisterte er die ersten heiklen Aufgaben: Anfang der 90er Jahre managte der mit einer Spanierin verheiratete Löscher in Barcelona für Hoechst eine knifflige Übernahme, später verzahnte er das Geschäft in den USA, Kanada und Mexiko. Nach einer weiteren glänzenden Karriere in der Pharmabranche, die ihn auch nach Japan führte, holte der US-Konzern Merck den begeisterten Skifahrer und Sammler von moderner Kunst vergangenes Jahr ins Boot. Löscher war dort auch als Konzernchef im Gespräch. Nun aber übernimmt der 49-Jährige den Chefsessel bei Siemens.
Wirtschaft, s.27
Neuer Siemens-Chef
