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. Die CDU will ihre Stärke verteidigen und hofft vor allem auf höhere Wahlbeteiligung, sagte CDU-Fraktionschef Hermann Schröer.CDU: Ältere scheiden aus
Es sei schwer, vor allem Jüngere zu überzeugen, sich ins kommunalpolitische Geschäft einbinden zu lassen, so CDU-Fraktionschef Schröer gegenüber derNWZ
. Anfang Februar werde auf einer Vorstandssitzung über die Kandidaten befunden. Einige der älteren Ratsmitglieder, so Schröer, würden aus dem Amt ausscheiden – teils aus Altersgründen. Weitere Stadtratsmitglieder hätten sich noch nicht entschieden, ob sie erneut kandidierten. Dafür stünden aber einige neue Kandidaten bereits in den Startlöchern. Schröer hofft aber vor allem auf eine hohe Wahlbeteiligung als noch 2006 (rund 45 Prozent).SPD: Die meisten bleiben
Die meisten Stadtratsmitglieder werden an Bord bleiben, sagte SPD-Ortsvereins-chef Bergmann. Gespräche um mögliche Bewerbungen seien abgeschlossen. „Ich bin überrascht, dass so viele ein Mandat anstreben“, so Bergmann. Es gäbe eine ausreichende Anzahl von Bewerbern. Das Profil sei „breit gestreut“. Anfang April wolle man die SPD-Kandidaten der Öffentlichkeit vorstellen, am 26. Mai soll die Liste beschlossen werden. Das Wahlkampfprogramm sei noch in Arbeit. Es müsse aber konzeptionell den Austritt aus der „Oppositionsrolle“, hin zur „gestalterischen und visionären Politik“ mitberücksichtigen.
Grüne: Mühsames Geschäft
Die Grünen haben am 8. Februar eine interne Sitzung, in der abgefragt werden soll, wer sich aufstellen lassen möchte. Weiterhin sollen mögliche Neukandidaten angesprochen werden. Die Liste wird laut Grünen-Vorstandsmitglied und Fraktionschef im Cloppenburger Stadtrat, Michael Jäger, erst im Mai aufgestellt und verabschiedet. Neue Kandidaten zu motivieren, in die Kommunalpolitik einzusteigen, sei ein „mühsames Geschäft“, bestätigte Jäger. Über mögliche Personalwechsel wollte Jäger noch nicht sprechen, dafür sei es zum derzeitigen Zeitpunkt noch zu früh.
UWG: Je 21 Kandidaten
Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) hat sich zum Ziel gesetzt, 21 Kandidaten für die Wahlkreise im Norden und Süden der Stadt Cloppenburg aufzustellen, informierte UWG-Fraktionschefin Jutta Klaus. Für Juni ist die Aufstellungsversammlung geplant. Wie bereits bei der Kommunalwahl 2006 wollen die Unabhängigen erneut ihre Sitze verdoppeln – auf dann acht Ratsmitglieder.
FDP: Kandidatensuche läuft
Clemens Poppe (Cappeln), als Ortsverbandsvorsitzender auch zuständig für die FDP in Cloppenburg, hat sich zum Ziel gesetzt, im Cloppenburger Stadtrat den Fraktionsstatus zu erlangen. Dafür müsste die Zahl der liberalen Ratsmitglieder von eins auf zwei verdoppelt werden. Am 25. Januar soll, so Poppe, die kreisweite Strategie für die Kommunalwahl besprochen werden. Derzeit läuft die Kandidatensuche, die aber der FDP nicht leicht falle. Wenigstens vier Kandidaten sollen auf die Liste, die im Mai verabschiedet wird.
Linke: Einzug in Stadtrat
Die Partei „Die Linke“ will nach Angaben von Michael von Klitzing den Einzug in das Stadtparlament vollziehen. Über die Anzahl der Kandidaten, die auf die Liste gesetzt werden, wollte sich von Klitzing nicht auslassen. Die Suche laufe aber derzeit.
