Edewecht - „Es ist sehr interessant, die vielen Vertreter anderer Vereine zu treffen und das ganze Drumherum einmal zu erleben.“ Brigitte Janßen, neue Vorsitzende des Sozialverbandes Edewecht, ist am Samstag zum ersten Mal beim Neujahrsempfang des CDU-Gemeindeverbandes Edewecht und nutzt den Nachmittag in der Aula der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) in Edewecht, um sich mit den anwesenden Politikern und den anderen Vereinsvertretern auszutauschen.
Am Tisch sitzt sie zusammen mit Annette und Hans Dieter Hellmers vom Edewechter Kaninchenzuchtverein. Auch wenn es zwei doch sehr unterschiedliche Bereiche sind, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten, die vom ehrenamtlichen Engagement bis hin zur Finanzierung der Arbeit im Verein reichen. „Es ist gut, dass hier die Politik die Nähe zu den Vereinen sucht“, hebt Annette Hellmers hervor: „So können wir unsere Sorgen auch einmal benennen, auch wenn wir selbst in unserem Verein keine Probleme haben“. Sie selbst ist bereits zum zehnten Mal beim Neujahrsempfang der CDU in Edewecht dabei, der am Samstag seine insgesamt 29. Auflage erlebte. Die lockere Atmosphäre wird dabei durch den Auftritt der Edewechter Musikgruppe „Tofte“ untermalt.
Während bei den Kaninchenzüchtern eine gewisse Routine besteht, sucht Brigitte Janßen das Gespräch mit den Politikern. Sie unterhält sich angeregt mit dem Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey. Ihr Fazit: „Schade, dass solch eine Veranstaltung nur einmal im Jahr stattfindet“.
Hauptredner Prof. Thomas Wegener, Vizepräsident der Jade-Hochschule, stellt seinen Hochschulverbund, bestehend aus den Fachhochschulen Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth, vor. Hintergrund ist die Überlegung, inwieweit Kommunen Studenten, die ihren Abschluss erreicht haben, „Start Ups“ ermöglichen können. „Mögliche Neuansiedlungen von Selbstständigen in Edewecht hätten auch positive Auswirkungen auf den Haushalt der Gemeinde“, meint CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzender Jörg Brunßen.
