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NWZonline.de Nachrichten Politik

Porträt: Kein Platz mehr für die Verliererin

06.03.2019

Noch vor dem Jahreswechsel hatte Mark Penn, ein früherer enger Vertrauter von Hillary Clinton, in einem vielbeachteten Leitartikel für das „Wall Street Journal“ festgestellt: „Hillary wird sich noch einmal bewerben“. Sie, die 2016 gegen Donald Trump aufgrund des Wahlmänner-Systems in den US-Bundesstaaten verloren, aber dennoch die absolute Mehrheit aller abgegeben Stimmen auf sich vereint hatte, werde es noch einmal wissen wollen – und sich als progressive Kämpferin „neu erfinden“, so Penn. Doch seit Montagabend steht fest: Die frühere First Lady, die 1999 ihre Karriere als vom Ehemann unabhängige Politikerin begonnen hatte, hat alle Gedanken an einen erneuten Anlauf in Richtung Präsidentschaft verworfen.

Die Entscheidung der 71-Jährigen dürfte nach Ansicht von US-Kommentatoren auch mit dem ungewöhnlich breiten Feld der bereits erklärten Präsidentschaftsbewerber bei den Demokraten zusammenhängen. Mehr als ein Dutzend Männer und Frauen wollen Trump 2020 ablösen.

Hillary Clinton pflegte in den vergangenen Wochen enge Kontakte zu Joe Biden und der Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien, die sich bereits als Bewerberin erklärt hat und ebenfalls als aussichtsreich gilt, hieß es. Sowohl Harris als auch Biden hätten mit Clinton die Lehren aus ihrer zweimal gescheiterten Bewerbung – 2008 verlor sie bei den Vorwahlen gegen Barack Obama – diskutiert. Innerhalb der Partei sei ihr von vielen abgeraten worden, es selbst noch einmal zu versuchen. Die „Huffington Post“ schrieb am Montag, Clinton sei von vielen Demokraten als „spaltende Ergänzung“ des Bewerberfeldes angesehen worden, zumal ihre Zustimmungsquote in der Bevölkerung derzeit niedrig sei.

Friedemann Diederichs Korrespondentenbüro Washington
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