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NWZonline.de Nachrichten Politik

Politbarometer: Das Rennen ist wieder offen

24.08.2019

Potsdam /Dresden Rund eine Woche vor den Landtagswahlen haben die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg die AfD in Umfragen überholt. In Sachsen überflügelt die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer die AfD in mehreren Umfragen um etwa sechs Prozentpunkte. Die SPD unter Regierungschef Dietmar Woidke in Brandenburg rang der AfD ebenfalls die Spitzenposition im Rennen um den Wahlsieg ab.

In Sachsen sind etwa 3,3 Millionen Menschen wahlberechtigt, in Brandenburg sind etwa 2 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen. Abgestimmt wird in beiden Ländern am kommenden Sonntag, dem 1. September.

Dass jeweils die Parteien der Amtsinhaber profitieren, ist aus Sicht des Leipziger Politikwissenschaftlers Hendrik Träger kein Zufall. Konkret mit Blick auf das Erstarken der Union in den Umfragen am Freitag spricht er von einem „Amtsinhaberbonus“. „Das ist ein zyklischer Effekt“, sagte er. Im Laufe der Legislaturperiode seien Zustimmungswerte für den Amtsinhaber nicht immer ganz so rosig, doch gegen Ende der Legislatur wägten die Wähler ihre Interessen offenbar genauer ab.

Im „Politbarometer“ vom Freitag, das die Forschungsgruppe Wahlen für unsere Zeitung und das ZDF ermittelt hat, liegt die SPD in Brandenburg als stärkste Kraft mit 21 Prozent erstmals seit Längerem wieder knapp vor der AfD (20 Prozent). Im „Brandenburg-Trend“ vom Donnerstag, den das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD ermittelt hat, hatten SPD und AfD mit je 22 Prozent noch gleichauf gelegen. Die CDU kommt laut „Politbarometer“ auf 18 Prozent. Linke und Grüne liegen in der Umfrage bei je 14 Prozent. Auf den Einzug in den Landtag darf auch die FDP (fünf Prozent) hoffen, ebenso die Freien Wähler (vier Prozent).

Noch deutlicher fallen die Signale in Sachsen aus. Sowohl in der ARD-Umfrage als auch beim ZDF liegt die Union sechs Prozentpunkte vor der AfD – bislang lagen beide Parteien meist gleichauf. Bei der ARD-Umfrage landet die CDU bei 30 Prozent, die AfD bei 24 Prozent. Beim ZDF sind es 31 beziehungsweise 25 Prozent.

Die Linke kommt in der ARD-Umfrage auf 16 Prozent, beim ZDF liegt sie bei 14. Die Grünen holen demnach elf beziehungsweise zehn Prozent – und die SPD sieben beziehungsweise neun Prozent. Auch im Freistaat darf die FDP hoffen, im Landtag künftig mitzureden: In beiden Umfragen kommen die Liberalen auf je fünf Prozent.

Eine gewisse Unwägbarkeit ergibt sich indes aus einem noch großen Anteil Unentschlossener: 44 Prozent der Befragten in Brandenburg gaben laut „Politbarometer“ an, noch nicht zu wissen, wen sie am Wahltag unterstützen. In Sachsen waren es 35 Prozent.

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