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NWZonline.de Nachrichten Politik

Angriff auf Synagoge in Kalifornien

29.04.2019

Poway /Washington Sechs Monate nach einem rechtsradikal motivierten Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh hat ein Mann in einem jüdischen Gotteshaus in Kalifornien das Feuer eröffnet und eine Frau getötet. Drei weitere Menschen – darunter der Rabbiner – seien am Samstag verletzt worden, sagte der Sheriff im San Diego County, Bill Gore. Der Angreifer sei mit einem Gewehr bewaffnet am letzten Tag des jüdischen Pessachfestes in die Synagoge der orthodoxen Chabad-Bewegung in Poway nördlich von San Diego eingedrungen.

US-Präsident Donald Trump und Poways Bürgermeister Steve Vaus sprachen von einem „Hassverbrechen“. Der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen. San Diegos Polizeichef David Nisleit sagte, es handele sich um einen weißen, nicht vorbestraften 19-Jährigen aus San Diego. Vaus sagte dem Sender CNN, er gehe davon aus, dass er „Hass auf unsere jüdische Gemeinschaft“ gepflegt und gezielt eine Synagoge ins Visier genommen habe.

Sheriff Gore sagte, man prüfe, ob eine im Internet veröffentlichte Hetzschrift, die unter dem Namen des Festgenommenen verfasst wurde, authentisch sei. In dem antisemitischen Pamphlet schreibt der Autor, er sei von Brenton Tarrant inspiriert worden, dem mutmaßlichen Attentäter im neuseeländischen Christchurch. Der Rechtsextremist soll für den Anschlag auf zwei Moscheen mit 50 Toten verantwortlich sein. Der Autor nennt als weitere Quellen der Inspiration Adolf Hitler sowie den mutmaßlichen Angreifer auf die Synagoge in Pittsburgh.

Auf den Tag genau sechs Monate vor dem Angriff in Poway hatte ein Rechtsradikaler in der „Tree of Life“-Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania elf Menschen erschossen. Dem mutmaßlichen Täter wird derzeit der Prozess gemacht.

Nach Angaben des israelischen Außenministeriums sind unter den Verletzten zwei Israelis, ein achtjähriges Mädchen und sein Onkel. Sie seien vor einigen Jahren aus der israelischen Grenzstadt Sderot nach San Diego gezogen.

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