Brasília - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff muss angesichts neuer Ermittlungen im schlimmsten Fall eine Amtsenthebung fürchten. Der Oberste Wahlgerichtshof leitete eine Prüfung ihres Wahlkampfes 2014 ein. Die oppositionelle Sozialdemokratische Partei hegt den Verdacht, dass Rousseffs Wahlkampf mit illegalen Spenden finanziert worden sein könnte, etwa durch den Ölkonzern Petrobras. Seit Monaten greift die Justiz rigoros durch im bisher größten Korruptionsskandal des Landes. Baufirmen mussten jahrelang Provisionen zahlen, wenn sie Großaufträge von Petrobras bekommen wollten. Politiker kassierten dabei mit.
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