„Wir töten im großen Stil“ (NWZ vom 28. November)

Die Überschrift ist provozierend und kann keinen kalt lassen. Es ist zu begrüßen, dass ein Professor mit indischen Wurzeln uns den Spiegel vorhält. Ob das umgekehrt möglich ist? Dass „Europa Millionen von Menschen in Not vorübergehend aufnehmen kann“ ist machbar. Probleme bereiten uns die, die nicht zurückkehren wollen und hier ihr Leben gestalten.

Jedes Kind, das verhungere, sei ein ermordetes Kind. Das stimmt, dabei sollten wir aber nicht die über 100 000 abgetriebenen und ermordeten Kinder vergessen.

Wir wollen demnächst Ärzten, die diese Morde durchführen, Werbung für ihr Tun gestatten. Man sollte an die Menschen appellieren, nur Kinder zu zeugen, wenn man sie ernähren kann. Das müsste weltweit, besonders in Afrika gelten.

(...) Gesetze des Gastlandes sollten eingehalten werden. Es kann nicht sein, dass jeder jede Grenze überschreiten kann, die Papiere vernichtet oder versteckt, und hier vorzüglich behandelt werden will. Das hat zur Folge, dass unsere Kanzlerin, die viel für dieses Land getan hat, gehen muss.

Dr. Heuer nennt die Eingliederung in das Erwerbsleben als Schwerpunkt. 19 Prozent der Einwohner in Niedersachsen hätten einen Migrationshintergrund. Jeder vierte von ihnen sei bereits in Arbeit. Dass nur noch wenige zugewanderte Menschen in Einrichtungen der Erstaufnahme leben, beschönigt die momentane Lage.

Wir haben seit 1945 Millionen Menschen – aus ähnlichen Kulturkreisen – aufgenommen und viele integriert. Weder mit Polen, Niederländern, Italienern, Spaniern, Franzosen etc. gibt es Probleme. Die haben wir mit denen, die hier eine andere Kultur leben. Sie bilden die unglücklichen Parallelgesellschaften, (siehe Libanon-Clan) und das wollen wir nicht. Siehe auch der Rücktritt des Ditib-Vorstandes (...)

Hermann Bischof 49 565 Bramsche