Abgefahren: 40 000 Euro für Kampagne“ (NWZ  vom 24. November)

Zu begrüßen ist, dass insoweit endlich klare Verhältnisse geschaffen werden sollen. Aber weshalb muss das 40 000 Euro kosten?

Es genügt doch eine klare Anweisung der Stadt und der Polizei, dass da – wo vorhanden – Radwege zu benutzen sind! Und nur wo keine vorhanden sind, dürfen Radler die Straße befahren.

Schuld an der Unsicherheit ist die meines Erachtens unnötige Debatte darüber, dass Radfahrer nicht die Radwege benutzen müssen, weil sie angeblich auf der Straße sicherer seien – was, wie die Praxis zeigt – nicht der Fall ist. Hinzu kommt, dass Radler auf der Straße den Autoverkehr behindern.

Auf den Radwegen werden Radler kaum durch Autofahrer gefährdet, vielmehr durch andere Radfahrer, die sich verkehrswidrig verhalten!

Hier müssten Kontrollen erfolgen und dadurch für mehr Sicherheit auf den Radwegen gesorgt werden. (...)

Zusätzlich sollten in Schulen und Kitas eine Stunde „Verkehrsunterricht“ stattfinden. Dieser könnte z. B. durch die Polizei erfolgen. Auch dies kostet meines Erachtens nichts. (...)

Bin gespannt, ob und was nun geschehen wird.

Wolfgang Hatwig Oldenburg