Altenoythe - Im vergangenen Jahr hatte die Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe Fahrräder aus der Bevölkerung gesucht. Diese wollte die schuleigene Fahrradwerkstatt dann wieder auf Vordermann bringen und sie nach Malanville im afrikanischen Staat Benin schicken. Repariert hat die Schule diese auch. Jedoch stünden die 50 Räder noch immer im Keller der Schule, teilte Konrektor Wilhelm Wewer der NWZ  mit.

Doch woran liegt es? Im März dieses Jahres hatte Erster Stadtrat Dirk Vorlauf mitgeteilt, dass die Transportfrage noch nicht in Gänze geklärt sei. Schwierigkeiten bereitete dabei nicht die Verschiffung eines Containers zum Hafen Cotonou.

Vielmehr, wie die Räder dann vom Hafen zur Stadt kommen, bedurfte besonderer Organisation, um sicherstellen zu können, dass die Räder auch wirklich in der Stadt ankommen. Seinerzeit wollte sich der Bürgermeister von Malanville, Issiako Bako, darum kümmern.

Und auch jetzt habe man noch keine Lösung gefunden, so Vorlauf auf Nachfrage. Bis jetzt habe man keine Organisation gefunden, die sich darum kümmert, dass die Räder auch ankommen und sie nicht illegal verkauft werden.

Das bestätigte auch Frank Beumker, Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg. Der Kreis habe bezüglich einer Überfahrt Gespräche mit der Schule und der Stadt Friesoythe geführt, da er ebenfalls eine Spende nach Malanville bringen wolle. Dabei handelt es sich um Betten aus dem ehemaligen Krankenhaus in Emstek. Auch der Landkreis wolle sicherstellen, dass der Transport vom Hafen bis zum Ziel gut verlaufe. Nun, so Beumker, warte man diesbezüglich noch auf eine Rückantwort der zuständigen Behörden in Benin.

Falls sich keine Lösung finden sollte, so Vorlauf, werde man sich in Bezug auf die Fahrräder mit der Oberschule besprechen, was dann mit diesen passiert.