Barßel - Der CDU-Gemeindeverband Barßel wird in den kommenden Jahren von Ralf Lampen geführt. Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Elisabethfehn, an der auch Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley und der stellvertretende Kreisvorsitzende Johann Wimberg teilnahmen, trat der 49-jährige Berufssoldat aus Elisabethfehn am Dienstagabend die Nachfolge von Agnes Lamping an. Nach siebenjähriger Amtszeit kandidierte diese nicht wieder für das Amt der Vorsitzenden.
„Ich wäre gerne mit dem Erfolg, dass wir einen Bürgermeister aus unseren Reihen bekommen, von Bord des CDU-Schiffes gegangen. Das ist leider aus bekannten Gründen nicht gelungen. Wir haben bei den Wahlen dennoch ein respektables Ergebnis erhalten“, sagte Agnes Lamping. Weder habe die CDU eine „Katze im Sack verkauft“ noch einen „Papiertiger“ aufgestellt, meinte die Vorsitzende in ihren Abschiedsworten, die ihr nach so langer Amtszeit sichtlich schwer fielen. Nun gebe sie den Stab in jüngere Hände.
Johann Wimberg nutzte die Gelegenheit, um Agnes Lamping für „ihre ausgezeichnete Arbeit“ im Gemeindeverband Barßel mit einem Blumenstrauß zu danken. Zuvor hatte die scheidende Vorsitzende vor den rund 40 Mitgliedern noch einmal wichtige Aktivitäten Revue passieren lassen.
„Wichtig ist mir, dass wir in der Barßeler CDU ein ,Wir-Gefühl’ entwickeln. Wir müssen noch enger als bisher zusammenrücken, damit wir den Gemeindeverband weiter nach vorne bringen. Da sind alle Mitglieder gefragt“, sagte der neue Vorsitzende Lampen. Er wisse um die schwere Arbeit im Gemeindeverband mit seinen 165 Mitgliedern. Doch er setze auf Vertrauen und Belastbarkeit im Amt.
Zu Stellvertretern von Lampen wurden unter Wahlleiter Bley die drei Vorsitzenden der Ortsverbände, Michael Warnken (Barßel), Rolf Sauerwein (Harkebrügge) und Günter Ludmann (Elisabethfehn), gewählt. Im Beirat sind vertreten Hans Budde, Michael Bohnen, Günter Reinecke (alle Barßel), Rolf Diekhaus, Elisabeth Abeln (alle Elisabethfehn) sowie Michael Janßen und Ewald Schneider (beide Harkebrügge).
In seinem Kurzbericht aus dem Landtag, forderte Bley die SPD und insbesondere Wirtschaftsminister Olaf Lies, Bündnis 90/Die Grünen sowie die Linken auf, nun ihren finanziellen Beitrag zur endgültigen Rettung der maroden Schleuse in Osterhausen zu leisten und damit zum Erhalt des Elisabethfehnkanals beizutragen. „Hoffentlich halten die nun ihr vor der Wahl gegebenes Versprechen ein und stellen die Co-Finanzierung sicher“, so Bley.
