Wardenburg - Die Breslauer Straße wird noch in diesem Jahr saniert und an die Regenwasserkanalisation angeschlossen. Das hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Eckhard Hildebrandt von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hatte Bedenken geäußert: „Die Bürger hätten im Vorfeld darüber informiert werden müssen, dass die Verwaltung beabsichtigt, die Straße auszubauen“, sagte er. „Wir sollten erst eine Bürgerbeteiligung durchführen, bevor wir das beschließen.“ Applaus bekam er daraufhin von einigen Anliegern, die als Gäste zur Ratssitzung gekommen waren.
Frank Speckmann als allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin erklärte das Vorgehen. „Uns geht es hier und jetzt erst einmal um eine Grundsatzentscheidung, ob die Breslauer Straße als nächstes angepackt werden soll. Alles weitere wird erst im Anschluss besprochen. Wenn wir das Votum bekommen, die Breslauer Straße anzupacken, werden wir den Dialog mit den Anwohnern suchen.“
Letztlich fiel das Ergebnis der Abstimmung deutlich aus: 24 Mitglieder sprachen sich für die Sanierung in 2015 auf, bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung. Wann genau der Ausbau der kleinen Straße starten soll ist noch nicht bekannt. „Wir haben nun grünes Licht. Jetzt müssen wir erst einmal einen Termin mit den Anwohnern finden“, sagt Frank Speckmann auf Nachfrage der NWZ .
Insgesamt 13 Anwohner hatten sich durch eine Unterschriftenaktion gegen den Ausbau ausgesprochen. Ihnen sind die Selbstbeteiligungskosten zu hoch.
