Lemwerder - Ein Thema der bevorstehenden Haushaltsberatungen des neuen Gemeinderates in Lemwerder wird die Sanierung von Rad- und Fußwegen sein.
Bereits in der zu Ende gegangenen Wahlperiode hatten sowohl die SPD- als auch die FDP-Fraktion anhand eigener Überprüfungen voneinander getrennt jeweils eine Liste mit vorgefundenen Mängeln im Fachausschuss vorgelegt. In der NWZ hatte Jürgen Stolle am Donnerstag ebenfalls den unhaltbaren Zustand von Fußwegen beklagt, insbesondere im Nordseering und im Bardewischer Ring.
Für die SPD-Fraktion hatte dagegen die Sanierung der Rad- und Fußwege in der Goethestraße/Damaschkeweg (Pflaster zum Graben hin abgerutscht), Koopmannstraße/Damaschkeweg (Regenwasser fließt nicht ab) und Brennhofstraße/Sportplatz (Teerdecke gerissen und stark uneben) Priorität. Die FDP-Fraktion hatte bei ihrer Inaugenscheinnahme insgesamt 16 Bereiche aufgelistet, wo aus ihrer Sicht Sanierungen erforderlich sind. Besonders wichtig war den Freidemokraten aber der Bereich in der Gerhart-Hauptmann-Straße 16. Hier war zum Zeitpunkt der Besichtigung ein Pflasterstein tief versackt.
Die Verwaltung hat diese Hinweise gebündelt mit der eigenen Bestandsaufnahme durch Mitarbeiter des Bauhofs. Fachbereichsleiter Matthias Kwiske hat daraufhin eine Prioritätenliste aufgrund der Nutzung der Wege und der Haushaltslage erarbeitet.
Priorität eins
Im Bereich der Fähre gibt es auf dem Fuß- und Radweg Absätze quer zur Fahrbahn auf einer Länge von 20 Meter; Pflasterversackungen im Bereich Jugendtreff/Brennhofstraße auf einer Länge von 200 Meter; Asphaltversackungen und -aufbrüche im Bereich Sportplatz/Brennhofstraße auf einer Länge von 185 Meter; Plattenunebenheiten im Bardewischer Ring (840 Meter); Plattenunebenheiten auf einer Länge von 320 in der Straße Rethkampplatz; Asphaltversackungen und -aufbrüche in der Oldenburger Straße/Altenescher Ring auf einer Länge von 330 Meter sowie Versackungen im Damaschkeweg/Koopmannstraße (80 Meter).
Priorität 2
Pflasterversackungen am Teich an der Ernst-Rodiek-Halle (315 Meter); Plattenunebenheiten Bardewischer Ring/Ritzenbütteler Straße (64 Meter); Pflasterversackungen auf einer Länge von 165 Meter in der Deichstraße; Pflasterversackungen Hansering/Borkumweg (410 Meter) und Stedinger Straße (420 Meter); Pflasterversackungen Damaschkeweg/Goethestraße (160 Meter) sowie Plattenversackungen in der Raiffeisenstraße (350 Meter) und Raiffeisenstraße am Verbindungsweg (65 Meter).
Priorität 3
Am Schaart ist ein Tiefbord erforderlich; im Bereich Eichenweg ist die Pflasterabsenkung zur Niedersachsenstraße erforderlich; Pflasterversackungen in der Auricher Straße (80 Meter); Pflasterunebenheiten im Erlenweg/Ahornweg (81 Meter); Pflasterversackungen Butjadinger Straße/Wiesenstraße (500 Meter); Pflasterversackungen in der Hauptstraße (100 Meter) sowie Absenkung der Borde in der Steinfeldstraße/Gerhart-Hauptmann-Straße.
Eschhofsiedlung
Die Eschhofsiedlung ist ein Sonderfall. Hier sind Pflasterarbeiten notwendig auf einer Gesamtlänge von 2600 Metern – allerdings geplant in allen drei Prioritätsstufen.
