Sieben Bezirksvorsteher
Sieben Bezirksvorsteher
gehen in den „Ruhestand“:Walter Ziemba, Bösel I
Otto Tapken, Bösel II
Johannes Klinker, Westerloh
Josef Lanfer
, Hülsberg/OstlandMaria Grote
, GlaßdorfTheodor Tangemann
, PetersdorfAnton Osterloh
, Edewechterdamm/OverlaheGrundsätzlich sind
die Bezirksvorsteher zuständig für sämtliche Belange in den Ortsteilen der Gemeinde gewesen.Bezirksvorsteher
sind Ansprechpartner und Kontaktperson zwischen Bürger und Verwaltung. Außerdem haben sie etwa Lohnsteuer-, Wahlbenachrichtigungskarten und Hundemarken zugestellt.Petersdorfer Grundstücke werden für Familien bezuschusst. An der Glaßdorfer Straße entsteht ein neues Gewerbegebiet.
von Thomas Bücher
Bösel Eine Ära geht zu Ende: Der Rat der Gemeinde Bösel hat beschlossen, dass die sieben ehrenamtlichen Bezirksvorsteher nur noch bis zur Jahreswende arbeiten werden. In der Begründung heißt es: „Die Aufgabenstruktur und der Umfang der Tätigkeit haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert und durch die technische Entwicklung auch stark reduziert.“ Die scheidenden Bezirksvorsteher werden nun zu „Ehren-Bezirksvorstehern“ ernannt.
Vorentscheidung fiel 2008
Bürgermeister Hermann Block kündigte an, dass die Bezirksvorsteher in der Jahresabschluss-Sitzung des Rates am 16. Dezember feierlich verabschiedet werden. Dieser Entscheidung vorangegangen war eine Zusammenkunft am 18. Juni 2008 zwischen Bezirksvorstehern und Verwaltung. In dieser Sitzung wurde abgewogen, ob dieses Ehrenamt gestärkt werden soll oder die Aufgaben auf andere Schultern verteilt werden sollen. „Die anwesenden Bezirksvorsteher waren einhellig der Auffassung, dass eine Stärkung des Aufgabenbereiches nicht mehr zeitgemäß ist“, heißt es in der Begründung.
Außerdem haben die Ratsmitglieder die Erweiterung des Gewerbegebietes Glaßdorfer Straße beschlossen. In der Sitzung wurden noch einmal die Eingaben der Anwohner am Südkamper Ring erörtert. Fraktionsübergreifend war man sich einig, dass der Lastverkehr nicht ausschließlich über die Glaßdorfer Straße geführt werden könne, die Gemeinde sich aber dafür einsetzen werde, dass der westliche Teil des Südkamper Rings in Richtung Thüler Straße tonnenbeschränkt werden solle (die NWZ berichtete).
Außerdem brachten die Ratsmitglieder auf den Weg, dass am Oldenburger Weg ein „Sondergebiet Biogas“ entstehen wird. Vor Inkrafttreten des Bebauungsplanes als Satzung „ist ein rechtskräftiger Wärmelieferungsvertrag zwischen dem Wärmeversorgungsunternehmen und der Gemeinde Bösel zu schließen“, so der Ratsbeschluss. Zum Hintergrund: Der Biogas-Anlagen-Betreiber am Oldenburger Weg und die Gemeinde Bösel stehen derzeit in Vertragsverhandlungen, es wird die künftige Wärmeversorgung öffentlicher Gebäude in Bösel regelt.
Bauen wird günstiger
Gute Nachrichten für alle Bauwilligen: In Petersdorf im Baugebiet „Sandkamp II“ wird die Familienförderung vom 1. Dezember bis zum 31. März 2010 verdoppelt: Familien mit zwei minderjährigen Kindern können beim Kauf eines Grundstückes mit bis zu 3000 Euro unterstützt werden. Im Baugebiet „Westlich der Jägerstraße“ in Bösel werden fünf Grundstücke in südlicher Lage etwas günstiger, die Begründung des Rates: Teile der Grundstücke dürfen nicht bebaut werden.
