Großenkneten - Eine ganze Reihe von Entscheidungen hat der Rat der Gemeinde Großenkneten am kommenden Montag, 7. März, zu treffen. Die öffentliche Sitzung des Gremiums beginnt um 17 Uhr im Rathaus in Großenkneten.
Gleich mehrere Flächennutzungs- und Bebauungspläne stehen zur endgültigen Abstimmung. Zum einen geht es um das geplante Neubaugebiet „Westlich Westerburger Weg“ in Huntlosen (NWZ berichtete). Dazu sollen sowohl der Flächennutzungsplan als auch der Bebauungsplan beschlossen werden. Auf der bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche sollen mehrere mindestens 600 Quadratmeter große Grundstücke für Einzelhäuser entstehen. Das neue Baugebiet soll über den Westerburger Weg, eine Verlängerung der Straße Fladderskamp und über die Bahnhofstraße erreichbar sein.
Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen die Beschlüsse über den Flächennutzungsplan und Bebauungsplan für eine mögliche Erweiterung des Unternehmens Heidemark in Ahlhorn (NWZ berichtete).
Auf der Tagesordnung steht auch die Ernennung von Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehren. Maik Poppe soll für weitere sechs Jahre zum Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Sage ernannt werden. Das gleiche gilt für Hendrick Behrends, der weitere sechs Jahre die Ortsfeuerwehr Großenkneten führen soll. Auch sein Stellvertreter Ralf Teutenberg soll für weitere sechs Jahre ernannt werden.
Auch die Vergabe eines Straßennamens steht auf der Tagesordnung. Eine neue Straße im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 9B „Ahlhorn - Am Sandkamp“ soll den Namen Zum Westeresch erhalten.
Außerdem steht noch eine Abstimmung über Zuschüsse an Sportvereine mit eigenen oder gepachteten Anlagen auf der Tagesordnung. Die Gemeinde stellt 15 000 Euro bereit. Das Geld soll für die Bewirtschaftung der Sportanlagen gewährt werden – bis zu 20 Euro kann jeder Verein pro Sportler bekommen. Die Vereine, die sowohl Sportanlagen der Gemeinde als auch eigene oder gepachtete Anlagen nutzen, sollen keine Zuschüsse erhalten.
Außerdem wird es in der Sitzung um die Verwendung von Haushaltsüberschüssen aus dem Jahr 2014 gehen.
