Ovelgönne - Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Ovelgönne, Carsten Osterloh, bezeichnete das vergangene Jahr als aufregend. Es habe mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters in der Gemeinde Ovelgönne begonnen, bei der sich der Kandidat der CDU nicht durchsetzen konnte. Kurz darauf folgte die Europawahl. Osterloh betonte, dass „Europa immer weiter in die Geschicke unserer Regierung eingreift“. Deshalb sei auch hier eine hohe Beteiligung der Bürger wichtig.
Zur Jahreshauptversammlung hatte der CDU-Gemeindeverband in das Restaurant „Ediz“ in Großenmeer eingeladen. In seinem Rückblick erwähnte Osterloh, dass für die Partei der Bürgerentscheid im November des letzten Jahres, bei dem über die Errichtung einer alternativen Baustraße zum Neubaugebiet „Hengstweide“ in Ovelgönne abgestimmt wurde, sehr wichtig gewesen sei. Die Wähler entschieden sich gegen die Baustraße, diese Position hatte auch die CDU vertreten. Auch zum neuen Landesraumordnungsprogramm bezog die Partei Stellung. Dieses Programm habe einen starken negativen Einfluss auf die Gemeinde Ovelgönne, hieß es.
Fraktionschef Gunther Hellwig berichtete von der guten Zusammenarbeit aller Parteien im Gemeinderat. Auch wenn die verschiedenen Fraktionen längst nicht bei allen Themen einer Meinung seien, so würde letztlich doch immer konstruktiv zusammengearbeitet, betonte Gunther Hellwig. Als einzig langfristige Lösung für das Haushaltsdefizit der Gemeinde sieht Hellwig die Ansiedlung von Gewerbe.
Dieter Kohlmann wurde zum Beisitzer für den Kreisvorstand gewählt. Er soll auch als Delegierter für den Landesparteiausschuss Oldenburg tätig sein. Als Delegierte für den Parteitag des Landesverbandes Oldenburg wurde Theis Müller gewählt, er soll außerdem die Wesermarsch auf dem Landesparteitag Niedersachsen vertreten. Kassenprüfer ist Cord von Runnen.
Bürgermeister Christoph Hartz betonte, dass auch er gegen eine Anhebung der Steuern sei und nur Einnahmen durch mehr Gewerbe den Haushalt langfristig ausgleichen könnten. Er sagte, dass die Diskussion um die neue Ansiedlung von Windenergieanlagen in der Gemeinde sachlich geführt werden sollte. Die Ansiedelung könne neue Steuereinnahmen bringen. Gleichzeitig äußerte Hartz Verständnis für die betroffenen Anwohner.
