Oldenburg - Nach Besuchen in Groningen, Cholet (Frankreich) und der südafrikanischen Stadt East London reist Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im kommenden Jahr erstmal auch nach China. Die Dienstreise vom 1. bis bis 10. April führt nach Xi’an und Qingdao. Jede Fraktion soll durch ein Ratsmitglied vertreten sein.

Der Allgemeine Ausschuss billigte am Montag mit den Stimmen von SPD und CDU die Reise. Grüne und Linken wollten die Zahl der Ratsvertreter aus Kostengründen verringern. Die Flugkosten werden auf 2000 Euro pro Person beziffert. SPD und CDU halten es dagegen für sinnvoll, wenn der Rat bei der Reise in der Breite repräsentiert wird.

Die Stadt pflegt seit Jahren gute Kontakte mit den chinesischen Städten Xi’an und Qingdao. Der Präsident des Sino German Ecoparks der Stadt Qingdao, Shiyu Zhao, hatte während seines Besuches in Oldenburg die Verwaltung anlässlich der Eröffnung der Ausstellung der Stadt Oldenburg in Qingdao am 6. April 2016 und die Ernennung von Krogmann zum ehren-amtlichen Berater für den Sino German Ecopark nach Qingdao eingeladen.

Neben dem Besuch in Qingdao soll die Stadt Xi’an Teil der Delegationsreise sein. Xi´an stellt den zweiten Schwerpunkt der China-Kontakte der Stadt Oldenburg dar. Die Stadt Xi’an hatte nach Mitteilung der Stadt bereits für 2015 eine Einladung zum Euro-Asia-Forum ausgesprochen, die die Verwaltung abgelehnt habe.

Aufgrund der engen Verbindungen nach China soll dem Klinikum, der BTC AG und der Hansa Pflegeschule eine Teilnahme an der Delegationsreise angeboten werden. Auch weitere interessierte Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, an der Reise teilzunehmen, kündigte Krogmann im Allgemeinen Ausschuss an.