REEKENFELD - Josef Schürmann traf mehrfach ins Schwarze und wurde neuer König. Sein Junior Michael sicherte sich die Würde des Jugendregenten.

Von Hans Passmann

REEKENFELD - Keine Gnade mit seinen Kontrahenten kannte Schützenbruder Josef Schürmann aus Kamperfehn beim Königsschießen des Schützenvereins Reekenfeld-Kamperfehn. Zielsicher legte er das Gewehr an, und genauso zielsicher schlug die Patrone – gleich mehrfach – im schwarzen Kreis ein. Damit war Schürmann der neue König von Reekenfeld-Kamperfehn. „Ich wollte in diesem Jahr König beider Ortschaften werden“, sagt Schürmann nach dem Volltreffer stolz. Insider des Schützenwesens am Elisabethfehnkanal munkeln von der Einlösung einer Wette, die der neue Regent vor geraumer Zeit mit Freunden eingegangen war.

„Was mein Vater kann, das kann ich auch“, dachte sich dann wohl Schürmanns Sohn Michael, der sich den Titel des Jugendkönigs sicherte. So wird ganz Reekenfeld und Kamperfehn nun von den „Schürmännern“ regiert. Beim Papa sitzt Ehefrau Maria als Königin am Tisch. Als Adjutanten versprechen Jonny und Petra Schütte, Alwin und Petra Meyer sowie Michael Bunger und Anne Bunger-Verschoor sowie die Nebenadjutanten Michael Holzenkamp und Gisela Janßen, Manfred und Annegret Schütte die Gefolgschaft. Beim Jugendkönig sind die Adjutanten Nils Neumann und Mario Sprock. Neuer Schützenkaiser ist Erhard Plenter und Scheibenkönigin Sabrina Riek. Bei der feierlichen Proklamation im Schützenhaus durch den Vorsitzenden Rudolf Battram herrschte eine prächtige Stimmung, die auch beim Volks- und Schützenfest

am kommenden Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. Juli, erwartet wird.

Die Feierlichkeiten beginnen am Sonnabend um 14.30 Uhr mit dem Kinderschützenfest mit vielen Überraschungen. Gegen 18.45 Uhr wird der neue König abgeholt. Anschließend gibt es zu den Klängen der Band Forever den großen Königsball im Festzelt bei der Mehrzweckhalle. Fortgesetzt wird das bunte Treiben am Sonntag um 13.30 Uhr mit dem Antreten der Schützen auf dem Dorfplatz in Kamperfehn. Um 14 Uhr erfolgt dort der Empfang der Gastvereine. Etwa eine Viertelstunde nach der für 14.15 Uhr vorgesehenen Ehrung der Gefallenen beginnt der Umzug zum Festplatz. Dabei sorgen der Schützenspielmannszug Ocholt-Howiek und der Musikverein Altenoythe für Stimmung. Auf dem Festplatz klingt das Schützenfest mit einem gemütlichen Beisammensein aus.