Remlingen - Im Umfeld des Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel finden seit dieser Woche Testbohrungen statt. Damit werden 3D-seismische Messungen vorbereitet, die ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Rückholung der radioaktiven Abfälle sein sollen. In dem Bergwerk lagern seit Jahrzehnten 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Weil Wasser eindringt, gibt es den gesetzlichen Auftrag, die Asse II unverzüglich stillzulegen und den Müll zurückzuholen, wenn das radiologisch und sicherheitstechnisch möglich ist.