Remlingen/Peine - Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will in 14 Jahren mit der Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse im Kreis Wolfenbüttel beginnen. Nach Planung starte 2033 die Rückholung der rund 126 000 Fässer, sagte BGE-Sprecherin Monika Hotopp am Donnerstag in Peine. Im gleichen Jahr müsse auch die nötige Bergtechnik zur Verfügung stehen, fügte Hotopp hinzu. An der Entwicklung der Maschinen und Geräte werde gearbeitet. Ein unterirdisches Atommülllager ist noch nirgends auf der Welt geräumt worden. Das Bergwerk ist instabil, täglich laufen zehntausend Liter salzhaltiges Wasser in die Grube.
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