Remlingen/Salzgitter - Angesichts der gestiegenen Wasserzuflüsse in das Atommülllager Asse hat die Partei „Die Linke“ die niedersächsische Landesregierung aufgefordert, nun einen Sonderbeauftragten einzusetzen.
Das Tempo bei der Asse müsse erhöht werden, um eine Flutung oder einen Einsturz zu verhindern. In der Asse lagern seit Jahrzehnten 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Durch Risse im Salz und im Gebirge läuft ständig Grundwasser in die Schachtanlage. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hatte Anfang Juni erneut erhöhte Zuflüsse gemeldet.
