Garrel/Hannover - Große Ehre für vier Mitglieder des Jugendvorstandes der DLRG aus Garrel: Sie waren am Donnerstag nach Hannover eingeladen, um mit Ministerpräsident Stephan Weil über ehrenamtliches Engagement zu diskutieren. Zur Debatte standen unter anderem Themen wie die Schließung vieler Hallenbäder im Land, die Anerkennung freiwilliger sozialer Arbeit an Universitäten und die Rolle der Landesregierung zur Unterstützung von engagierten Jugendlichen.

In dem kleinen Café Tabor sei schnell eine gemütliche Stimmung aufgekommen, berichtete Vera Tapken, für die Öffentlichkeitsarbeit bei der DLRG zuständig. Auch der Ministerpräsident habe sich locker gegeben.

An drei Gruppentischen wurde über unterschiedlichen Themenschwerpunkte diskutiert. Die vier Garreler saßen direkt am ersten Tisch: Zum Einstieg wurde der neue Imagefilm der Ortsgruppe gezeigt. Alle drei Gruppen hatten circa 20 Minuten Zeit, wichtige Themen aus ihrem Fachgebiet mit Stephan Weil zu diskutieren. Der sympathische SPD- Politiker hörte aufmerksam zu und stand Rede und Antwort auch bei kritischen Themen wie etwa finanzielle Förderungen durch das Land.

Die Rettungsschwimmer unterhielten sich angeregt mit dem Ministerpräsidenten. Am Ende der ersten Diskussionsrunde überreichten die Garreler ihm das Handbuch für die Jugendleitercard (JuLeiCa) als Geschenk, bevor der Landesvater auf seinem „heißen Stuhl“ am nächsten Thementisch Platz nahm.

Zum Ende der dritten Gesprächsrunde wurden Fotos gemacht und nachdem das kleine Buffet gestürmt wurde, machten sich die erschöpften Rettungsschwimmer auf den Weg nach Hause. „Die zwei Stunden lange Debatte hat viel Spaß bereitet“, bilanzierte Vera Tapken nach der Rückkehr.