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NWZonline.de Nachrichten Politik

Richter fürchten um ihr Leben

05.11.2015

Hannover Niedersächsische Richter fürchten um ihr Leben: Der Fund einer Schusswaffe nebst 50 Schuss Munition bei einer Eingangskontrolle im Landgericht Hannover alarmiert die Juristen. Der Niedersächsische Richterbund (NRB) fordert ab sofort „tägliche Eingangskontrollen in allen niedersächsischen Gerichten und Staatsanwaltschaften“, so NRB-Vorsitzender Frank Bornemann: „Wir werden nicht hinnehmen, dass für die Sicherheit der Kollegen erst dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden, wenn wieder etwas Gravierendes geschehen ist.“

Der Fund in Hannover belege, „dass die Forderung nach flächendeckenden Eingangskontrollen in allen Justizgebäuden keineswegs überzogen ist“, betont Bornemann. Es gehe nicht darum, Hürden aufzubauen, wenn Bürger den Weg zu den Gerichten suchten. „Im Gegenteil“, versichert er. „Wer sich hilfesuchend mit seinen Anliegen an die Justiz wendet, muss sich dort in einem sicheren und geschützten Rahmen wissen. Eingangskontrollen sind dafür ein wichtiger Baustein.“

Der Schutz beziehe ausdrücklich auch die an Gerichten tätigen Rechtsanwälte sowie die Beschäftigten bei der Justiz ein, versichert Richterbund-Chef Bornemann.

Gunars Reichenbachs
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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