Der künftige BP-Chef Robert Dudley war bisher eine Mischung aus Außenminister und Krisenmanager des Ölkonzerns. Ob in Indien, China oder Russland: Wann immer es für den britischen Energiekonzern bei Auslandsoperationen heikel wurde, erschien der Amerikaner „Bob“ auf der Bildfläche und gab den Feuerwehrmann.
Zuletzt übernahm er Ende Juni das Ölpest-Krisenmanagement in den USA. Zum 1. Oktober wird er Vorstandschef.
Dudley wurde 1955 im New Yorker Stadtteil Queens geboren. Aufgewachsen ist er in Mississippi – genau in der Region, die jetzt von der Ölpest betroffen ist.
Sein Südstaatenakzent verschafft ihm dort zusätzliche Sympathien. Dudley ist studierter Chemie-Ingenieur und ein richtiger Veteran der Branche. Er blickt auf 30 Jahre Erfahrung im Ölgeschäft zurück.
