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NWZonline.de Nachrichten Politik

Europa-Kritiker in Italien an der Macht

02.06.2018

Rom Wohin die Reise geht, verriet nicht etwa der künftige Regierungschef Italiens. Es sind die Männer hinter dem bisher auffällig leisen Giuseppe Conte, die den Ton angeben. Vor allem einer. Gerade hatten sich die Fünf-Sterne-Bewegung und die rechtspopulistische Lega nach drei Monaten politischem Psychodrama auf eine Regierung geeinigt, da sprach er in der Nacht zum Freitag schon wieder auf der Piazza: Matteo Salvini, der künftige Innenminister und der wahre Gewinner dieser Koalition der ungleichen Zwillinge.

„Italien ist das schönste Land der Welt“, ruft er in der norditalienischen Stadt Sondrio. Jubel brandet auf. Man müsse niemanden beneiden, „nicht die Deutschen, nicht die Franzosen“. Lauterer Jubel. Stolz sollen die Italiener wieder auf ihr Land sein, so Salvini, weg mit den Migranten, weg mit den „Zigeunern“.

Das ist die Rhetorik, mit der der 45-Jährige in den vergangenen Monaten immer beliebter wurde und die er als Scharfmacher gegen Migranten perfektionieren kann. Der Wind weht von Rechts.

Nach der Vereidigung der Regierung am Freitag atmeten nicht wenige auf. Ein ganzes Land stand am Rande des Nervenzusammenbruchs. Und nicht nur die Italiener – eigentlich politisches Chaos gewohnt – trauten ihren Augen und Ohren nicht. Auch die Finanzmärkte gerieten angesichts der drei Monate langen Unsicherheit und der Pirouetten der Koalitionsparteien ins Taumeln.

Es soll nun die „Regierung des Wandels“ sein. Bei 81 Jahre alten Männern wie dem Euro-Kritiker Paolo Savona als Minister für Europäische Angelegenheiten denkt man allerdings irgendwie nicht an Moderne.

Auch die Tatsache, dass nur fünf Frauen unter den 18 Ministern sind, ist nicht vorwärtsgewandt. Hinzu kommt die Fragen, wie der Europaskeptiker Savona mit dem „Europa-Freund“ Enzo Moavero Milanesi als Außenminister klarkommen wird.

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