Lemwerder - Die Stellungnahme der Gemeinde Lemwerder zum Entwurf des Landschaftsrahmenplans wurde im Finanz- und Planungsausschuss am Donnerstagabend mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung hatte die Stellungnahme, die sie bereits der Kreisverwaltung in Brake übermittelt hat (die NWZ berichtete), noch einmal im Ausschuss vorgelegt, um eventuelle Ergänzungen aus den Fraktionen aufzunehmen.
Ergänzungen wurden nicht gewünscht; allerdings betonte die Vorsitzende der Grünen-Ratsfraktion Brigitta Rosenow erneut, dass ihre Fraktion „mit einigen Inhalten nicht einverstanden ist“. Sie nannte als Beispiel den Bereich Ritzenbütteler Sand, der nach Einschätzung der Grünen geschützt bleiben sollte – so wie im Landschaftsrahmenplan vorgesehen. Zudem würden die Grünen den letzten Satz der Stellungnahme („Wir schließen uns der Stellungnahme des Kreislandvolkverbands Wesermarsch an“) nicht mittragen, betonte Brigitta Rosenow.
Wolf Rosenhagen (CDU) lobte hingegen die Stellungnahme: „Es ist sinnvoll zu fordern, dass die Gemeinde Entwicklungsmöglichkeiten behält.“ Und Meinrad-M. Rohde (SPD) ergänzte: „Pläne müssen abgestimmt und nicht über unseren Kopf hinweg entschieden werden.“
Die Verwaltung hatte insbesondere bemängelt, dass im Gemeindegebiet zu viele Bereiche als „schützenswert“ eingestuft worden sind.
