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NWZonline.de Nachrichten Politik

Marine: Raketen-Unfall auf Fregatte „Sachsen“

23.06.2018

Rostock /Wilhelmshaven Bei einer Übung vor der Küste Norwegens hat es auf der Fregatte „Sachsen“ einen Zwischenfall gegeben. Wie das Onlineportal der Marine am Freitag berichtete, brannte am Donnerstag der Antrieb einer Flugabwehrrakete vom Typ SM 2 kurz nach dem Abfeuern ab, ohne dass die Rakete abhob. „Wir standen vor einer gleißenden und glühend heißen Feuerwand“, sagte ein Fregattenkapitän dem Onlineportal. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt, die Besatzung sei wohlauf.

Vor dem Abfeuern der Rakete habe es keinerlei Hinweise auf technische Mängel am Startersystem gegeben. Einen weiteren Flugkörper gleichen Typs habe die „Sachsen“ zuvor erfolgreich gestartet. „Wir müssen realitätsnah üben, damit wir im Ernstfall (...) einsatzbereit sind“, sagte Marine-Inspekteur Andreas Krause. Damit seien kalkulierbare Risiken verbunden, wie der Vorfall zeige.

Die in Wilhelmshaven stationierte Luftverteidigungs-Fregatte „Sachsen“ befinde sich zurzeit mit der U-Boot-Jagd-Fregatte „Lübeck“ nördlich des Polarkreises in einem Test- und Übungsgebiet vor Norwegen. Nach dem Vorfall seien beide Schiffe am Freitagmorgen in den norwegischen Hafen Harstad eingelaufen. Die Besatzung werde dort den Schaden begutachten.

In den sozialen Netzwerken kursieren Videoaufnahmen, die die Explosion auf der Fregatte zeigen sollen. Die Bilder werden heiß diskutiert, eine Bestätigung darüber, ob die Aufnahmen echt sind, gibt es aber nicht.

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