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NWZonline.de Nachrichten Politik

190 Millionen Jodtabletten bestellt

23.08.2019

Salzgitter Zur Vorsorge für einen möglichen Atomunfall in Deutschland oder in benachbarten Ländern vergrößert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter den deutschen Vorrat an Jodtabletten. Es habe 190 Millionen dieser Tabletten für rund 8,4 Millionen Euro bestellt, berichtete der WDR. Das seien fast viermal so viele wie derzeit in Deutschland lagern. Die Jodtabletten sollen demnach an die Bevölkerung verteilt werden, sollten radioaktive Stoffe freigesetzt werden.

Die rechtzeitige Einnahme von hoch dosiertem, nicht-radioaktivem Jod soll nach einem Reaktorunfall verhindern, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse eines Menschen einlagert, wo es Krebs auslösen kann.

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte die Strahlenschutzkommission des Bundesumweltministeriums (SSK) vorgeschlagen, den Kreis der möglichen Empfänger von Jodtabletten erheblich auszuweiten. Das Risiko eines GAU schätzt der frühere SKK-Chef Wolfgang Müller trotz des für 2022 beschlossenen Atomausstiegs in Deutschland als real ein. Das liege an den vielen Atomkraftwerken in Nachbarländern.

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