Sandkrug - Das Landwirte-Netzwerk „Land schafft Verbindung“ kündigt für Samstagabend ein Mahnfeuer an, mit dem gegen den wachsenden Druck aus Politik und Gesellschaft protestiert werden soll. Entzündet wird es gegen 17 Uhr auf einem Acker zwischen dem Ortsausgang Sandkrug und dem Klärwerk. Der Protest ist nach Angaben des Kreislandvolkverbands privat organisiert. „Wir sind mit den Organisatoren im Gespräch, aber nicht in die Aktion eingebunden“, so Geschäftsführer Bernhard Wolf zur NWZ. Man dürfe den Gesprächsfaden zur Politik nicht abreißen lassen. Hattens Ortslandvolkvorsitzender Jürgen Rüdebusch unterstrich im Gespräch mit dieser Zeitung, „die Hatter Landwirte unterstützen die Aktion.“ Es könne nicht sein, dass allein die Landwirte für Klimawandel und Insektensterben verantwortlich gemacht würden.
Das Mahnfeuer in Sandkrug soll das einzige in der Gemeinde Hatten sein. Ein weiteres ist am Wochenende in der Nachbargemeinde Wardenburg geplant.
