Hude - Der in diesem Jahr geplante Sanierungsabschnitt in der Peter-Ustinov-Oberschule in Hude wird teurer als erwartet. Zu den bereitgestellten 1,09 Millionen Euro für die Ertüchtigung der naturwissenschaftlichen Räume und die Erneuerung der Fassadenelemente an den gelben Dachhauben, kommen weitere rund 180 000 Euro für Maßnahmen, die der Architekt für notwendig hält.
Darüber berät am Montag, 24. April, der Ausschuss für Schule und Bildung in seiner öffentlichen Sitzung, die um 17 Uhr im Rathaus beginnt.
Im Zuge der Vorbereitung der Ausschreibung für das aktuelle Sanierungspaket sind zwei Punkte aufgetaucht, die bislang nicht eingeplant sind, wie die Verwaltung berichtet.
Dabei handelt es sich zum einen um den notwendigen Einbau von bis zu 42 Lichtkuppeln beziehungsweise Lichtkuppel-Deckschalen im Bereich des Flachdachs oberhalb der zu sanierenden Räume.
Das Flachdach wurde zwar schon im Jahr 2010 saniert und energetisch verbessert, heißt es. Die alten Lichtkuppeln seien aber aus finanziellen Gründen seinerzeit nicht ausgetauscht worden. Das holt die Huder nun ein.
Zum anderen befinde sich unterhalb des Estrichs eine circa 40 Jahre alte Fußbodenheizung. Hier reicht es offenbar nicht aus, nur die Regeltechnik zu erneuern, da das latente Risiko für mögliche Rohrbrüche bleibe. Auch sei festgestellt worden, dass in vorhandenen Bodenbelägen Schadstoffe in Form von asbesthaltigen Fasern vorhanden seien. Der Ausbau solcher belasteter Beläge erfordere bestimmte Vorkehrungen, die mehr kosteten.
Der Architekt wird in der Sitzung Erläuterungen geben. Über das weitere Vorgehen muss die Politik entscheiden.
Weiteres Thema der Sitzung ist der konzeptionelle Raumbedarf im Grundschulbereich. Dazu soll es laut Verwaltung einen Vortrag geben.
Die öffentliche Sitzung wird zu Beginn und zum Ende für Einwohnerfragestunden unterbrochen.
