Friesoythe/Bösel - Deutlich hat sich Franz-Josef Holzenkamp in Friesoythe und Bösel die Mehrheit der Stimmen geholt. In Friesoythe gab es 63,90 Prozentpunkte für den Bundestagsabgeordneten, in Bösel 69,4. Damit konnte der Garther sein Ergebnis der Bundestagswahl 2009 – damals vereinigte er in Friesoythe 59,75 Prozent und in Bösel 65,98 Prozent der Stimmen auf sich – noch steigern. Auch bei der Zweitstimme legte die CDU zu: In Friesoythe legte die CDU um mehr als neun Prozent zu, in Bösel leicht. Das höchste Ergebnis in der Stadt Friesoythe erzielte Holzenkamp in Neumarkhausen: Dort votierten 80,17 Prozent der Wähler für Holzenkamp, 77,77 Prozent für die CDU.
Leicht erholt zeigte sich die SPD: Bei den Zweitstimmen legten die Sozialdemokraten im Vergleich zu 2009 um 3,6 Prozent zu. Ihr bestes Ergebnis in Bösel mit 36,6 Prozent erzielte Groneberg bei Weber/Buschmann in Edewechterdamm. Bei den Zweitstimmen lagen die Sozialdemokraten 2009 auf 15,46 Prozent in Bösel. Damals hatte SPD auch im Nordkreis kräftig Federn lassen müssen. Die SPD zeigte sich 2013 erholt. Ihr bestes Ergebnis in Bösel mit 36,6 Prozent erzielte Groneberg bei Weber/Buschmann in Edewechterdamm.
Das desaströse Ergebnis der FDP auf Bundesebene spiegelt sich auch in Friesoythe und Bösel. Rund 15 Prozent hatte die Partei in Friesoythe und in Bösel geholt. Sowohl Peter Friedhoff als Direktkandidat als auch die Partei blieben deutlich dahinter zurück. Die Partei Die Linke mit Direktkandidat Günter Kreßmann konnte den Trend von 2009 nicht fortsetzen. Vor vier Jahren erreichten Direktkandidat Markus Schalk in Friesoythe 5,06 Prozent, die Partei 5,57 Prozent. In Bösel lag das Ergebnis mit 3,76 für Schalk und 4,38 für die Partei.
8,7 Prozent der Stimmen im Stimmlokal Treffpunkt St. Georg in Hülsberg (Bösel) sind der Ausreißer.
