Burhave - Nach 20 Jahren als Schatzmeister des Ortsverbandes Burhave im Sozialverband Deutschland (SovD) hat Willi Janßen sich am vergangenen Freitag von diesem Amt zurückgezogen. Zu seinem Nachfolger wurde in der Jahreshauptversammlung Rudolf Müller gewählt.

Aber Willi Janßen will den Vorstand des Sozialverbands künftig als Beisitzer unterstützen. „Das ist uns auch sehr wichtig, denn niemand kennt den Ortsverband so gut wie unser Willi Janßen. Für uns ist und bleibt er unverzichtbar“, betonte der Vorsitzende Dieter Hibbeler.

Unverzichtbar seien für den Sozialverband auch die Mitglieder, sagte Dieter Hibbeler in seinem Jahresbericht. Im Gegensatz zu anderen Ortsverbänden seien die Burhaver Mitglieder dem Verband sehr treu.

„Wir haben großes Glück, dass unsere Mitglieder bei der Stange bleiben. In andere Ortsverbände treten Mitglieder ein, wenn sie Probleme beispielsweise mit dem Rentenantrag haben. Und wenn diese Probleme mit der Hilfe des Sozialverbands gelöst sind, kehren sie dem Verband wieder den Rücken“, berichtete der Vorsitzende. So könne keine Solidargemeinschaft entstehen. Insgesamt zählt der SoVD in Burhave zurzeit 176 Mitglieder.

Neben Beratungsstunden und Unterstützung bei Anträgen und Sozialleistungen kümmert sich der Sozialverband um das gesellige Mitein­ander. So trafen sich die Mitglieder wieder im Burhaver Schützenhaus zu einem Grillnachmittag mit Luftgewehr- und Bogenschießen. Sehr beliebt sind zudem die Adventsfeier und vor allem das Grünkohlessen.

Während der Jahreshauptversammlung wurden von Dieter Hibbeler und dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manfred Krüger auch treue Mitglieder ausgezeichnet. Seit 40 Jahren gehört Günther Meiners dem Sozialverband an. Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft blicken Luise Fastje und Ernst Nöster zurück. Gundel und Ernst-August Abbenseth und Renate Buchholz sind seit 10 Jahren Mitglieder des Sozialverbands in Burhave.