Man isst nicht nur, um satt zu werden. Der Geschmack ist heute ebenso wichtig. Davon ist Schinkenhersteller und Betreiber des Museums in Apen, Arnd Müller, überzeugt. Als Bestätigung dafür, auf dem richtigen Weg zu sein, sieht er deshalb die jüngste Auszeichung von der Organisation „Slow Food“, die seinem vom Bentheimer Schwein hergestellten Schinken als „Leckerbissen des Jahres“ einen ersten Platz zugesprochen hatte. Verblüfft war er, als er in alten Urkunden eine Parallele in der Familiengeschichte entdeckte. Sein Urgroßvater Friedrich Wilhelm Meyer beteiligte sich genau vor 100 Jahren am Deutschen Schinkenwettbewerb, den Kaiser Wilhelm II ausgelobt hatte. Ihm wurde ebenfalls eine der begehrten Goldmedaillen zugesprochen.

Groß raus kamen unverhofft die kleinen Künstler der Jugendkreativwerkstatt „Abraxas“ in Westerstede. Zwölf Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren hatten unter der Anleitung von Vereinsvorsitzender Ortrud Kreft und dem Künstler Dr. Johannes Oberthür Blumen- und Landschaftsbilder gemalt. Die großformatigen, mit kräftigen Farben gestalteten Werke waren einigen Abgeordneten der Grünen bei ihrer Landpartie im Frühjahr aufgefallen, und deshalb holten sie diese nach Hannover. Die Bilder verschönern noch bis November die Räume der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Groß, üppig, fröhlich, leidenschaftlich. Das ist es, was wir uns wünschen in unserem Leben – und nicht so perspektivlos und ängstlich“, sagte Ortrud Kreft

anlässlich der Ausstellungseröffnung. Sie war gemeinsam mit den Nachwuchskünstlern in die Landeshauptstadt gefahren, wo die Gruppe von Fraktionsvorsitzendem Stefan Wenzel begrüßt wurde. Ein Rundgang durch den Landtag und die Teilnahme an einer Sitzung rundeten das Programm ab. Die Politiker haben sich inzwischen so in die Werke verliebt, dass sie eines sogar kaufen möchten.

Hohen Besuch konnten jetzt die Kreislandfrauen in Spohle begrüßen. Zu Gast war die Landesbischöfin Margot Käßmann. In einem Vortrag forderte sie einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. Das ihr angebotene Schwarzbrot mit Ammerländer Schinken und Käse hat sie jedoch nicht angerührt. Sie werde davon müde und müsse ja noch fit für ihren Vortrag sein, erklärte sie den Gastgebern. Verzichten mochte sie darauf trotzdem nicht. Sie hat es sich einpacken lassen für die Heimfahrt. Doch das wäre nicht nötig gewesen: Von Annegret Harms, Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Ammerländer Landfrauenvereine, gab es einen großen Korb mit Ammerländer Spezialitäten.

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Schinken in

aller Munde

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