Lemwerder - „Grundsätzlich halten die Liberalen Verbesserungen im Ortsbild für begrüßenswerte Maßnahmen“, sagt Harald Schöne, Vorsitzender der FDP-Gemeinderatsfraktion in Lemwerder, gegenüber der NWZ . Doch dass am ehemaligen Güterschuppen auf einer Fläche von rund 60 Quadratmetern ein Pflanzbeet angelegt worden ist, habe die FDP-Vertreter „mehr als erstaunt“. Denn, so Harald Schöne weiter, „nach den vorliegenden Plänen ist das Pflanzbeet in einem Bereich angelegt worden, in dem im nächsten Jahr mit dem Ausbau der Osttangente der Fuß- und Radweg entlang führen soll“. Der baldige Rückbau dieser „Verschönerung“ sei also vorgezeichnet. Schöne: „Aufwand und Kosten stehen in keinem Verhältnis mit der wohl als ,Einjahresbeet’ zu bezeichnenden Maßnahme.“ Immerhin wurden für das Beet mit Kantsteineinfassung, Material und Personalkosten des Betriebshofes über 3000 Euro „vergärtnert“, sagt Schöne. Diese Investition, sind die Lemwerderaner Liberalen überzeugt, wären „an anderer Stelle mit längerfristigem Nutzen lohnender gewesen“.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
