Berlin - Der Chef der Berliner Polizeigewerkschaft hat vor den Folgen von Schönfärberei in Polizeiberichten gewarnt. „Wenn ein Kurde einem Türken eins auf die Mütze haut, läuft das unter Hasskriminalität“, sagte Bodo Pfalzgraf am Dienstag in Berlin. Hintergrund sei, dass Beamte angehalten seien, die Nationalität nicht zu nennen. „Dadurch werden die falschen Schlüsse gezogen“, warnte er. Hasskriminalität werde nämlich unter Rechtsextremismus verbucht. „Wir müssen Ross und Reiter nennen dürfen“, betonte Pfalzgraf. „Da gehört die Nationalität dazu.“
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