SCHORTENS - Auch Jugendliche kommen irgendwann einmal in die Jahre. Und dann wird es Zeit, zu gehen. Viereinhalb Jahre lang war Florian Janßen (21) das Sprachrohr der Jugend in Schortens und als Jugendsprecher des Arbeitskeises Kinder- und Jugendarbeit in Schortens beratendes Mitglied im zuständigen Fachausschuss des Rates. Das Studium zieht den jungen Mann nun in die Ferne.

Doch die Nachfolge ist bereits geregelt. Drei junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren haben sich um das Amt des Jugendsprechers beworben – und am Ende wurde nicht einer, sondern wurden alle drei gewählt: Ole Schmidt und Jana Peters, die die Hauptschule in Schortens besuchen und dort schulpolitisch bereits sehr engagiert sind, sowie die Schortenserin Alwina Schlehe, die die BBS in Jever besucht, wollen die Aufgabe künftig gemeinsam wahrnehmen.

Den Sitz von Florian Janßen im Schulausschuss wird Jana Peters einnehmen, ihre Vertreterin ist Alwina Schlehe. Ole Schmidt wird beratendes Mitglied im Jugend- und Sozialausschuss als Träger der freien Jugendarbeit. Statt geheimer Wahl haben sich die Drei beim „Schnick-Schnack-Schnuck“ geeinigt, wer welchen Part des Jugendsprechers übernimmt.

Das Jugendsprecher-Trio nimmt nicht nur an Arbeitskreisen und Ausschüssen der Jugendarbeit in Schortens teil, sondern ist auch Bindeglied und Informationsträger zwischen Erwachsenen und Jugend in der Stadt.

Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendarbeit entstand vor gut zehn Jahren als Nachfolger des Gemeindejugendrings und ist ein Zusammenschluss von mehr als 40 Schortenser Vereinen und Institutionen, die Jugendarbeit leisten. Der Jugendsprecher lädt zu den Sitzungen ein und leitet sie.

Bürgermeister Gerhard Böhling und die Mitgleider des Arbeitskreises dankten Florian Janßen für dessen mehrjähriges Engagement und hoffen nun auf „neue Impulse“ und „viele belebende Elemente in der Jugendarbeit.“