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Ratssitzung Bürger sollen nicht länger am „Wespennest“ wohnen

Schortens - Wenn am Donnerstag, 2. November, der Schortenser Rat um 19 Uhr im Bürgerhaus zusammenkommt, dann geht es wieder einmal um Straßen(um)benennungen – diesmal allerdings ohne großes Konfliktpotenzial.

So gibt es in Roffhausen eine kleine Gemeindestraße, die in älteren Verzeichnissen noch als Wespennest gewidmet ist. Das sei bei der Überprüfung der Straßenkartei und des Bestandsverzeichnisses aufgefallen.

Im aktuellen Lageplan heißt die Straße Roffhausener Landstraße. Auch im Einwohnermeldeamt der Stadt existiert die Straße „Wespennest“ nicht; die Anlieger sind unter „Roffhausener Landstraße“ gemeldet.

Bezug zum Kramermarkt

Um die Angelegenheit zu bereinigen und Unstimmigkeiten zu vermeiden, wird nun eine Umbenennung angeregt. Die Anlieger haben dadurch keinen Aufwand, es entstehen ihnen keine Kosten. Ein entsprechendes Straßenschild existiert bereits.

Ähnlich ist es bei einem Teilstück einer Gemeindestraße namens „Weißenfloh“ – das soll künftig Neu Abbickenhausen heißen. Die Anlieger sind bei der Stadt bereits unter „Neu Abbickenhausen“ gemeldet.

Um Straßennamen geht es auch für die Planstraßen der Kramermarktwiese, die in naher Zukunft bebaut werden soll. Heimatverein und Stadt Schortens empfehlen einen Straßennamen mit Bezug zum Kramermarkt und schlagen „Am Kramermarkt“ und „An der Kramermarktwiese“ vor.

Für eine zweite Straße wird der Name „Chaukenweg“ gehandelt. Der germanische Stamm war östlicher Nachbarn der Friesen. Orte, die auf die Chauken zurückgehen seien Esens, Cleverns, Wiesens oder Ziallerns. Der Name passe gut zum Friesenweg, von dem diese Straße abgehen sollte, so die Verwaltung.

Zwei gute Vorschläge

Auch für das Baugebiet südliche Plaggestraße muss ein geeigneter Straßenname her: Als Fortsetzung der Straßennamen Ennostraße und Tannostraße schlägt der Heimatverein den Namen „Tjarksenastraße“ vor. Ino Tjarksena (gest. 1387) war Richter in Östringen und baute um 1350 die Burg Inhausen. Von der Stadt kommt der Vorschlag „Ostiemer Gast“: In der Nähe zum Plangebiet verläuft der Ostiemer Gastgraben und in etwa 500 Metern Entfernung die Straße „Hohe Gast“.

Weitere Themen im Rat sind die Neuaufstellung des Bebauungsplans „Sillenstede Fasanenweg“ – da die Feuerwehr umzieht, kann die Festlegung aufgehoben werden.

Auch für Feldhausen Süd und für Glarum sind eine Neuaufstellung des Bebauungsplans nötig geworden. In Glarum geht es darum, auch künftig den Schulstandort planungsrechtlich abzusichern.

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