Schortens - Ein neues Konzept für die Jugendvertretung in der Stadt Schortens stellte der Sozialpädagoge Benjamin Tobias vom Jugend- und Familienzentrum „Pferdestall“ im Schortenser Schulausschuss vor. Eine neue Konzeption war notwendig geworden, weil durch einen Generationenwechsel neue Sprecher gefunden werden müssen.

Um Kandidaten für diese Aufgabe zu finden, soll ein Jugendpolitisches Forum ins Leben gerufen werden, in dem Schortenser Jugendliche sich über anstehende Probleme austauschen können und Interessenten sich vorstellen können. Aus dem Kreis des Forums, das aus Vertretern der in Vereinen organisierten und zu etwa einem Drittel aus nicht organisierten Jugendlichen bestehen soll, sollen Kandidaten gefunden werden, die dann von allen Jugendlichen der Stadt gewählt werden und etwa ab November ihre Arbeit aufnehmen sollen.

Der Fachausschuss hat zudem die Benutzungs- und Entgeltordnung für die Ferienbetreuung neu gefasst und die Entgelte von 62 auf 64 Euro pro Woche erhöht.

Über das Gewaltpräventionsprojekt „Wir sind ein starkes Team“, das die Sozialpädagogen zusammen mit der Polizei, einem Arzt und einer Trainerin für Wen-Do mit den vierten Klassen der Grundschulen durchführen, berichtete Markus Gand vom „Pferdestall“. Seit neun Jahren besteht dieses Projekt und hat in dieser Zeit etwa 1000 Schüler erreicht.

Eine Sprachlernklasse, in der Kinder mit Migrationshintergrund an der Grundschule Jungfernbusch zentral in einer Klasse gezielt gefördert werden, soll eingerichtet werden und ist bereits beim Kultusministerium beantragt.

Ein Inklusionsspielplatz mit entsprechenden Geräten soll bei der Grundschule Schortens entstehen. Doch zu den vorgegebenen Kosten ist der Platz nicht zu realisieren, nun muss neu beraten werden. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, den Platz so zu konzipieren, dass der ursprünglich veranschlagte Kostenrahmen von 50 000 Euro nicht überschritten wird.