SCHORTENS - Kritik an der Informationspolitik der Bundeswehr im Zusammenhang mit der Verlegung der Alarmrotte vom Flugplatz Wittmund auf den Fliegerhorst Upjever hat es in jetzt im Schortenser Stadtrat gegeben.
Reinhold Rensch von der „Schutzgemeinschaft gegen Düsenjägergefahren“ hatte zuvor in der Bürgerfragestunde die Verlegung heftig kritisiert und von „lärmgeplagten Bürgern“ gesprochen, die nun wohl den ganzen Sommer über den Krach am Himmel erdulden müssten.
Bürgermeister Gerhard Böhling erklärte, dass die Stadt bisher nicht von der Bundeswehr informiert worden sei und dass auch er von der Verlegung wegen Instandsetzungsarbeiten an der Landebahn erst aus der Zeitung erfahren habe. Böhling kündigte deshalb Gespräche mit den Wittmundern an, mit denen es bisher immer ein „gutes Einvernehmen“ gegeben habe. Er gehe davon aus, dass die Piloten Mittags- und Ruhezeiten respektierten, wenn sie über Schortens hinwegfliegen.
Sprecher aller Fraktionen bemängelten zwar ebenfalls die Informationspolitik des Geschwaders, erinnerten aber auch daran, dass Upjever der Ausweichflughafen für Wittmund ist.
