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NWZonline.de Nachrichten Politik

Schräg

10.07.2010

Er ist ein Außenseiter im literarischen Geschäft. Reinhard Jirgl ist zwar bekannt, aber durch seine schräge, oft wütende Prosa nicht gerade mehrheitsfähig. Ihn mit dem Georg-Büchner-Preis auszuzeichnen, zeigt exemplarisch – bei allem ästhetischen Respekt – auch die ganze Hilflosigkeit der schon oft kritisierten, indes über viele Jahre völlig beratungsresistenten Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Im Meer der zahllosen deutschsprachigen Autoren fällt es offenbar zunehmend schwerer, das größte Talent, den wichtigsten Schriftsteller in der Generation nach Günter Grass, Siegfried Lenz oder Martin Walser ausfindig zu machen.

Offenbar tut sich da eine mächtige Qualitätslücke auf, die selbst der kräftig an Heiner Müller geschulte Reinhard Jirgl beim besten Willen nicht vollständig füllen kann. Und mutig genug, um einen jungen Stern am Bücherhimmel – etwa Daniel Kehlmann – zu ehren, ist man im Altherrenclub in Darmstadt nun auch wieder nicht. Leider.

Dr. Reinhard Tschapke Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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