Hude - Der Huder Gemeinderat hat am Donnerstag ein deutliches Signal gesetzt: Die Schulträgerschaft für die Sekundarstufe I (Peter-Ustinov-Oberschule) soll auch nach der Novellierung des niedersächsischen Schulgesetzes bei der Gemeinde bleiben. Das wurde einstimmig beschlossen.

Als „Bekenntnis für unsere Schule in der Form, wie sie heute existiert“, bezeichnete Bürgermeister Holger Lebedinzew die von ihm ausgehende Initiative, diesen Beschluss schon jetzt zu fassen und deutlich zu sagen, dass die Gemeinde die Schulträgerschaft behalten möchte.

Die Novellierung des Schulgesetzes sehe in der aktuellen Entwurfsfassung vor, dass Gemeinden die Schulträgerschaft für allgemeinbildende Schulen an den Landkreis abgeben könnten. Das wollen die Huder aber nicht.

„Nicht aus der Hand geben und von Wildeshausen ferngesteuert werden“, beschrieb es Ralf Schepker (SPD). Die Schulträgerschaft in Gemeindehand sei wichtig für Standortsicherung und Qualität des schulischen Angebots vor Ort.

„Es ist wichtig, dass wir dieses Zeichen setzen“, sagte Marlies Pape (FDP). Die Gemeinde habe die Entwicklung der Oberschule gut hinbekommen und wolle sie auch weiter gut begleiten, betonte Friedrich Schnabel (CDU).