Rastede - „Die Rasteder Ortsdurchfahrt ist problembehaftet. Diese Feststellung machen wir auch“, sagt Lüder Behrens, Leiter der Polizeistation Rastede. Mitglieder der SPD Rastede besuchten die Station in dieser Woche und sprachen mit Behrens und dem Leiter des Kommissariats in Bad Zwischenahn, Heinz Schevel, über Schwerlastverkehr und Unfälle auf der Oldenburger Straße.
„Meist handelt es sich um Spiegelunfälle“, sagt Behrens. Im Begegnungsverkehr, aber auch bei parkenden Autos würden die Seitenspiegel abgefahren. Von durchschnittlich 40 gemeldeten Unfällen pro Jahr in diesem Bereich seien die Hälfte Spiegelunfälle.
Die SPD würde die Ortsdurchfahrt zeitweise gerne schließen für Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge, sagt Rüdiger Kramer. Ein Problem sei dann aber die Umleitung. Schließlich seien Schlossstraße und August-Brötje-Straße Teile des Schulwegs vieler Kinder. „Dann hätten wir die nächste Baustelle“, meint Monika Sager-Gertje. Für Lars Krause ist die einzige Möglichkeit deshalb eine weiträumige Umfahrung.
Die SPD möchte nun gerne einen Antrag einbringen. Darin wollen die Sozialdemokraten fordern, dass ein Ingenieurbüro beauftragt wird, das Vorschläge erarbeitet, die zu einer Verbesserung der Verkehrssituation führen.
