Altona - Seit 25 Jahren pflegen die Rotary-Clubs Wildeshausen und Hertford engen Kontakt. Alle zwei Jahre werden diese Beziehungen mit wechselnden Besuchen vertieft. Am Wochenende war es wieder soweit. Der derzeitige Wildeshauser Rotary-Club-Präsident Harald Meyer (aus Brettorf) begrüßte vier Ehepaare und einen Einzelreisenden in Wildeshausen.
Die Treffen mit den Freunden des Rotaryclubs im englischen Hertford symbolisieren alle zwei Jahre den Völkerverständigungsgedanken. „Noch vor der Städtepartnerschaft mit Hertford haben sich die beiden Rotaryclubs schon ausgetauscht“, erklärte Hermann Lessel. Er kennt die Entwicklungen von Anfang an.
Lessel weiter: „Eigentlich hatten wir diese Treffen im jährlichen Rhythmus vereinbart. Aber alle werden älter. Deshalb waren wir zuletzt 2015 in Hertford und die Hertforder 2013 zum letzten Mal hier bei uns zu Gast.“
Mit dem Flieger trafen die englischen Gäste am Sonnabendmorgen auf dem Flughafen in Bremen ein. Nach einer kurzen Begrüßung im „Alten Amtshaus“, der Einquartierung bei Wildeshauser Rotary-Gastgebern und einer Stadtführung stand der Empfang in der Mühle auf Gut Altona an.
Hier unterstrich Meyer die freundschaftlichen Kontakte, begrüßte auch den Next-President Ivan Le Gallaus und stellte kurz das Wochenendprogramm vor, um dann zum Essen einzuladen.
Besichtigt wurde am Sonntag das Nordwolle-Industriemuseum in Delmenhorst. Am Nachmittag folgte eine Rundtour durch Dötlingen und Essen im Landhotel Dötlingen.
Am Montag wurde die Galerie Berlinicke besichtigt und eine Exkursion ins Bremer Universum unternommen. Ein Abschiedsdinner wartete am Abend im „Wildeshauser Hof“. Dienstagmorgen reisten die Gäste aus Hertford mit vielen Eindrücken wieder ab.
In zwei Jahren liegt es dann an den Wildeshausern, ihre Freunde in England zu besuchen – völlig unabhängig von den weiteren Entwicklungen beim Brexit.
