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NWZonline.de Nachrichten Politik

Selbstmordanschlag in Pakistan

30.12.2015

Peshawar Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind mindestens 26 Menschen getötet und 45 verletzt worden. Zu dem Anschlag vor einem Regierungsbüro in der Stadt Mardan bekannte sich eine Splittergruppe der pakistanischen Taliban, wie ein Sprecher am Dienstag telefonisch sagte. Pakistans Premierminister Nawaz Sharif verurteilte die Tat und wies die Behörden an, den teils Schwerverletzten die beste Behandlung zukommen zu lassen.

Mardan liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von Peshawar, der Provinzhauptstadt von Khyber Pakhtunkhwa, die an die Stammesregion Nord-Waziristan und an Afghanistan grenzt. Der Selbstmordanschlag vor dem Büro der Behörde Nadra, die Ausweise ausstellt, sei eine Strafe, sagte der Sprecher der Gruppe Jamaat-ul-Ahrar. Die Nadra unterstütze pakistanische Sicherheitskräfte, sagte Ahsanullah Ahsan, ohne ins Detail zu gehen.

Seit 2014 geht das pakistanische Militär in Nord-Waziristan gegen die Taliban und andere Extremisten vor und sagte erst kürzlich, mehr als 3500 Aufständische getötet zu haben. Jamaat-ul-Ahrar hatte sich vor zwei Jahren von den pakistanischen Taliban abgespalten.

Unabhängig von dem Anschlag nahmen die Behörden 13 mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat fest. Sie sollen versucht haben, einen lokalen Ableger der vor allem in Syrien und dem Irak aktiven Miliz aufzubauen, wie zwei Antiterrorexperten sagten.

Örtliche Behörden beharren darauf, dass der IS noch kein Standbein in Pakistan hat. Die 13 Männer wurden nach Angaben der beiden Experten diese Woche in der ostpakistanischen Provinz Punjab gefasst. Bei ihnen seien Waffen und CDs beschlagnahmt worden, hieß es weiter. Sie sollen IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue geschworen haben.

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