Der Berliner Bezirk Neukölln gilt als sozialer Brennpunkt. Vor allem Gewalttaten an Schulen brachten den Stadtteil in die Schlagzeilen. Schulleiter und Lehrer sahen sich nun am Ende ihrer Kräfte. Mit Pädagogik, gutem Willen und großem Engagement war der Verrohung eines bestimmten Jugendklientels nicht mehr beizukommen. Lehrer riefen die Politik um Hilfe.
Seit Montag gibt es an 13 Neuköllner Schulen Eingangskontrollen durch private Sicherheitsdienste. Ein Novum in Deutschland, ein trauriges Novum. Nie sollte es in der Bundesrepublik Zustände wie an US-Schulen geben. Doch wir sind auf dem besten Weg dorthin. Warum? Die Gründe sind vielfältig, aber eine Ursache liegt gewiss darin, dass Staat und Gesellschaft es versäumt haben, Kindern rechtzeitig Grenzen aufzuzeigen. Was im Elternhaus und Kindergarten versäumt wurde, können Lehrer selten nachholen. Viel früher noch als in der Schule müssen Kindern soziale Verhaltensmaßregeln vermittelt und vorgelebt werden. Wer meint, dass dieses nicht notwendig ist, tut dem Nachwuchs keinen Gefallen.
Die Autorin erreichen Sie unter Hintze@infoautor.de
Der Berliner Bezirk Neukölln gilt als sozialer Brennpunkt. Vor allem Gewalttaten an Schulen brachten den Stadtteil in die Schlagzeilen. Schulleiter und Lehrer sahen sich nun am Ende ihrer Kräfte. Mit Pädagogik, gutem Willen und großem Engagement war der Verrohung eines bestimmten Jugendklientels nicht mehr beizukommen. Lehrer riefen die Politik um Hilfe.
Seit Montag gibt es an 13 Neuköllner Schulen Eingangskontrollen durch private Sicherheitsdienste. Ein Novum in Deutschland, ein trauriges Novum. Nie sollte es in der Bundesrepublik Zustände wie an US-Schulen geben. Doch wir sind auf dem besten Weg dorthin. Warum? Die Gründe sind vielfältig, aber eine Ursache liegt gewiss darin, dass Staat und Gesellschaft es versäumt haben, Kindern rechtzeitig Grenzen aufzuzeigen. Was im Elternhaus und Kindergarten versäumt wurde, können Lehrer selten nachholen. Viel früher noch als in der Schule müssen Kindern soziale Verhaltensmaßregeln vermittelt und vorgelebt werden. Wer meint, dass dieses nicht notwendig ist, tut dem Nachwuchs keinen Gefallen.
Die Autorin erreichen Sie unter Hintze@infoautor.de
