Elisabethfehn - Die Soesteschule in Elisabethfehn bekommt einen zusätzlichen Sozialpädagogen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Renate Geuter (SPD) vom Freitag hervor.

Wie berichtet, beklagt sich der Elternrat der Förderschule in Elisabethfehn, dass der Schule nach aktueller Rechtslage sieben Sozialpädagogen zustehen, es derzeit aber nur vier Sozialpädagogen gibt, wovon eine sich im Mutterschutz befindet.

Eine Anfrage der NWZ  beim niedersächsischen Kultusministerium blieb rund eineinhalb Wochen unbeantwortet. Jetzt schreibt Geuter: „Ich freue mich, dass das Kultusministerium heute entschieden hat, der Schule zeitnah eine weitere Einstellungsmöglichkeit für eine Sozialpädagogin/einen Sozialpädagogen zuzuweisen. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass nach diesem ersten richtigen Schritt auch bei den nächsten Einstellungsterminen die Anliegen der Soesteschule bei der Versorgung mit pädagogischen Fachkräften Berücksichtigung finden.“

Auf erneute Anfrage der NWZ  bestätigte das auch Ministeriumssprecher Sebastian Schumacher: Man habe die Sachlage intensiv geprüft, eine Ausschreibung solle zeitnah erfolgen. „Längerfristige Erkrankungen und ein Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft haben dazu geführt, dass zeitweilig nicht alle sozialpädagogischen Fachkräfte an der Schule eingesetzt werden konnten.“